In der Meckerecke mit Google Maps

Heute habe ich mich mal in die Meckerecke verzogen. Hier bin ich auch nicht alleine, denn ich habe mir meine aktuelle Android-Version der Google Maps App mitgenommen. Ich bin ja sowieso immer ein bißchen skeptisch, wenn eine neue Version herauskommt. Und besonders wenn sie dann auch noch Änderungen am User Interface beinhaltet. Im Fall von Google Maps finde ich, dass sie ganz ganz vorsichtig damit sein sollten. Die Nutzer haben sich schließlich an die Position der jeweiligen Buttons gewöhnt, machen ihre Eingaben schnell und effizient. Ich kann jetzt nur von mir sprechen aber ich nehme Google Maps meistens dann hervor, wenn ich bereits im Auto sitze, grad losfahren will und nur noch schnell die Adresse eingeben möchte. Da will ich nicht auf einmal von einer neuen Version überrascht werden, wo alles ganz anders aussieht. Ok, ganz anders ist jetzt sicher etwas übertrieben aber was ich beim letzten Mal vorgefunden habe, hat mich auf jeden Fall  überrascht.

Meckerecke_1MeckerEinstellungsleistekuller 1: Oben am Bildschirm gibt es natürlich das altbekannte Eingabefeld. In das Feld hat Google jetzt ein Menü-Icon eingefügt. Kennt man ja mittlerweile auch aus vielen Apps. Soweit so gut. Ich habe mich jetzt aber gefragt, was ich da in diesem Eingabefeld einstellen kann, was passiert wenn ich auf das Menü drücke. Ja und was passiert? Die Einstellungsleiste öffnet sich. So wie hier auf dem Bild, aber sie öffnet sich über die gesamte Bildschirmlänge und kommt irgendwie von links hereingeschwebt. Aha. Hat mich jetzt überrascht. Später habe ich noch rausgefunden, dass ich diese Leiste auch per Drag von links nach rechts selber hineinziehen kann. Und wie bekomm ich die Einstellungen jetzt wieder weg? Naja, auch schieben oder so. Aber jetzt mal ernsthaft, ein Menü-Icon im Eingabefeld was dann plötzlich die ganze Ansicht ändert? Das hätte man doch sicher auch außerhalb platzieren können.

Auf zu Meckerkuller 2: Das Routensymbol- hat uns Google Maps ja zum Glück schon beigebracht was es bedeutet. Aber warum wabert es dann jetzt auf einmal unten am Bildschirm herum? Nach jahrelanger Google Maps-Verwendung gebe ich doch oben im Eingabefeld meine Adresse ein und meistens ist es eine Route, die ich da planen will. Für mich gehören diese zwei Aufgaben (Adresse eingeben, Route planen) sehr eng zusammen und deshalb ist für mich unverständlich, warum Google sie hier so stark getrennt hat, indem sie die Routenplanung an den äußersten unteren Rand gelegt haben.

AberMeckerecke_3 wo ich gerade so schön am Meckern bin, eine Sache hätte ich noch. Wenn man dann mal etwas eingegeben hat, ändert sich am unteren Bildschirm die Größe des Anzeigefeldes. Allerdings bleibt die Position des Buttons gleich. Das seht ihr an der Meckerkuller 3. Erstens hab ich die Bedeutung des Icons auf dem Button erst nach Ausprobieren verstanden: es heißt „Navigation starten“. Ich hatte gedacht, es hat Auswirkungen auf die Kartendarstellung. Aber da kommt man jetzt über den GPS-Button hin, der ist nämlich ein toggle. Die Position des Buttons ist für mich halbherzig gewählt, ich zumindest weiß nicht, ob er jetzt zur Karte oder zur Anzeige unten gehört.

So, genug gemeckert. Ich finde das aktuelle Designkonzept von Google Maps nicht so gelungen und auch eher inkonsistent. Aber ich warte gerne aufs nächste Update.

In der Meckerecke mit Google Maps

Der Herbst, der Herbst (ist bald wieder weg)

Ja, so langsam steht der Winter vor der Tür…brrrrh…Aber keine Angst, das hier wird kein Beitrag übers Wetter. Eigentlich ist es so, dass ich eine alte Liebe wiederbelebt habe- die zu meiner Canon EOS 350D nämlich. Die hab ich mir vor mittlerweile 7 Jahren gekauft, damals für ein Praktikum bei einem Fotografen und seitdem hat sie ein recht trauriges Dasein in diversen Schränken gefristet. Aber dank einer lieben Freundin ist das jetzt vorbei. Sie hat sich eine neue Kamera gekauft, gleich einen Fotokurs besucht und mich inspiriert, auch wieder anzufangen. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Vicky. Und so war ich in den letzten Wochen immer mal wieder unterwegs, in Rheinfelden, am Bergsee und am Rhein und habe die wunderschöne Herbststimmung geknipst. Hier gibts nun die Ergebnisse. Bei den Bildern habe ich im Nachgang jediglich die Levels in Photoshop angepasst, sonst wurde nicht „geschummelt“. Na ok, bei einem Bild, der kleinen Meerjungfrau ist mir der Himmel auf der rechten Seite etwas verloren gegangen und den hab ich dann wieder hergezaubert. Aber sonst ist alles echt! Ein paar Bilder hab ich direkt drucken lassen, 20x30cm (eine angenehme Größe zum Aufhängen, Aufbewaren und Zeigen) in matt bei http://www.1nightprint.de Die Qualität dort finde ich gut, sie sind schnell und der Preis ist bei 0,54€ pro Bild auch echt in Ordnung.

Galerie

Ziemlich schicke Business Cards

Moo MiniCardsGestern kamen sie an- meine ersten eigenen Visitenkarten als Selbständige. Und sie sind ziemlich schick geworden, muss ich sagen. Natürlich hat es ewig gedauert, bis ich mit dem Layout und Design zufrieden war. Aber jetzt bin ich echt stolz auf meine Business Cards. Ich habe mich für die „MiniCards“ von Moo entschieden. Die sind nur halb so groß wie normale Visitenkarten und dadurch schon mal etwas Besonderes. Das Material ist auch super: stabil und griffig und sie liegen richtig gut in der Hand.

Aber was ich hier eigentlich erwähnen wollte, ist die Bestellung bei Moo. Die macht nämlich richtig Spaß. Ich habe mein Design hochgeladen und dann kann man direkt probedrucken. Das ist bei manchen Onlinedruckereien nämlich echt nervig- man kauft quasi die Katze im Sack. Ja und dann hab ich mein Projekt gespeichert und so 2-3 Wochen nichts dran gemacht und dann kam eine echt süße Mail von Moo:

Hallo,

Ich bin Little MOO, die Software, die Ihre Bestellung bei moo.com bearbeitet. Ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, dass noch unfertige Projekte in Ihrem Account gespeichert sind. Ich weiß, dass Sie sehr beschäftigt sind, deshalb wollte ich Sie daran erinnern (falls Sie es vergessen hatten.)

Naja und dann konnte ich garnicht anders und hab auf bestellen gedrückt. Und ein paar Tage später flatterte dann diese Mail herein:

Hallo,

Hier ist mal wieder Little Moo. Wie gehts Ihnen denn so? Ich dachte, es würde Sie vielleicht interessieren, dass folgende Artikel verschickt wurden (Yeah!): 100 x MiniCards in matt.

Die Karten kamen dann sogar einen Tag früher als angekündigt in dieser coolen Verpackung an.Moo Verpackung Und mein erster Gedanke war: uuuh, schnell aufmachen. Und als zweites lese ich genau das: „Open them. Quick!“ Haha, wenn das nicht Gedankenübertragung ist.

Fazit: Bei der Vielzahl von Onlinedruckereien hat Moo es echt geschafft sich abzuheben. Nicht nur durch die Produkte (MiniCards hab ich sonst noch nirgendwo gesehen), sondern auch durch das Bestell- und Kauferlebnis. Moo bekommt durch den Dialog, den er (?) mit dem Kunden führt, menschliche Züge verliehen. Es ist nicht nur eine Standard-Mail „Ihre Bestellung wurde versandt“. Klar, im Endeffekt würde diese mir genau das gleiche sagen aaaaber eben nicht so charmant. Moo hat hier viel Liebe zum Detail bewiesen und bleibt definitiv in meinem Kopf. Schauts euch doch auch mal an: http://uk.moo.com/de/

Ziemlich schicke Business Cards