Berlin, Berlin- wir fahren nach Berlin-Mein Tag 0.

Jaaa, es ist eine Weile her aber es gibt ihn noch, den Dreierlei Blog. Und was wäre besser geeignet als ein Reisebericht über die Hauptstadt um ihn wiederzubeleben?  Das war natürlich nicht eiFernsehturmnfach so eine Touri-Tour sondern ein beruflicher Anlass, der mich nach Berlin geführt hat.

Eine Art Konferenz?

Genauer gesagt, das UXCamp 2015. Das UXCamp ist ein Barcamp, dass es in dieser Form schon einige Jahre gibt. Ich war bereits 2011 einmal dort und schon damals hat es mir sehr gut gefallen. Ein Barcamp ist keine Konferenz, obwohl ich es allen, die gefragt haben, immer als Konferenz „verkauft“ habe. Es gibt im Vorhinhein kein Programm und es gibt auch keine Zuschauer- nur aktive Teilnehmer. Das Programm wird jeweils am gleichen Tag durch alle Teilnehmer erstellt. Jeder der einen Vortrag halten möchte, stellt sein Thema kurz vor, er wird einem Raum zugeteilt und dann kann es losgehen. Und so wird aus ca. 45 Vorträge, Workshops, Diskussionen… das Tagesprogramm zusammengestellt. Eine sehr dynamische und spannende Angelegenheit.

Tag 0

Tag 0 ist der 19. Juni, mein Anreisetag und der Tag der Welcome Party. Da ich mich dieses Jahr als Volunteer gemeldet habe (und somit den Run auf die Tickets umgehen konnte), hätte ich hier meine erste Schicht gehabt- Badges an die Teilnehmer austeilen. Die Deutsche Post hat aber dem ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Badges irgendwo verbummelt. So ist meine Schicht ausgefallen und ich konnte direkt zum ersten Bier übergehen (ein Tannenzäpfle, juhu!). Übrigens sind sowohl Tickets als auch Essen / Getränke kostenlos für die Teilnehmer. Das haben wir den Organisatoren zu verdanken, die es immer wieder schaffen, eine ganze Reihe an Sponsoren für dieses Event zu finden. Echt genial!  Zum Bier gabs dann sogar noch ein leckeres Stück Pizza und die ersten netten Gespräche. Solche Anlässe sind immer ein bißchen wie ein Klassentreffen: ich treffe einige bekannte Gesichter von anderen Konferenzen / Camps und die typischen Fragen (und was machst du jetzt so?) gehen los. Ich hatte auch ein spannendes Gespräch mit einem Programmierer, der zum UXCamp geht um mehr über UX Design zu erfahren. Finde ich echt cool! Wann war denn einer von „uns“ das letzte Mal auf einer Developer Konferenz?

Feldtest BVG App

Die App die dich bewegt
„Die App die dich bewegt“ (Bild von http://www.bvg.de)

Diesen Blogbeitrag möchte ich jetzt nicht nur zu meinem Bericht über Berlin und das UXCamp nutzen sondern auch um von meinen Erfahrungen mit der BVG App zu berichten. Die BVG App ist die Fahrplanauskunft und Ticketkauf App der Berliner Verkehrsbetriebe. Ich wollte die App runterladen und mir somit Zeit an den Ticketautomaten sparen. Download und Installation ging problemlos, sogar die Anmeldung / Registrierung war per Smartphone möglich. Auf dem Weg zum Flughafen Basel habe ich mir direkt schon mal meine ersten Strecken und Tickets als Favoriten TicketsTickets kaufenaFavoritenbgespeichert mit dem Gedanken, dass ich die dann in Berlin ganz schnell aufrufen kann. Aber nichts da: die Favoriten sind so versteckt auf Unterseiten, da war ich schneller, die Verbindung nochmal aufzurufen und von dort aus das Ticket zu kaufen. Wer es genau wissen will: Ich muss unten in der Navigation auf Tickets tappen, dann oben auf den Button „Ticket kaufen“ und dann erscheint auf einmal der Favoriten-Stern. Wenn ich den wiederum auswähle, lande ich auf der Seite meiner Favoriten. Nur drei Taps um eine eigentlich  als Shortcut gedachte Funktion zu erreichen. Aber das war nicht das letzte Erlebnis, was ich mit dieser App hatte- eine App, die mich wirklich bewegt. Und sie ist auch nur noch installiert, weil ich ein paar Screenshots für diesen Beitrag machen wollte.

Morgen geht es weiter mit „Tag 1“ und meinen ersten UXCamp Eindrücken.

Berlin, Berlin- wir fahren nach Berlin-Mein Tag 0.

In der Meckerecke mit Google Maps

Heute habe ich mich mal in die Meckerecke verzogen. Hier bin ich auch nicht alleine, denn ich habe mir meine aktuelle Android-Version der Google Maps App mitgenommen. Ich bin ja sowieso immer ein bißchen skeptisch, wenn eine neue Version herauskommt. Und besonders wenn sie dann auch noch Änderungen am User Interface beinhaltet. Im Fall von Google Maps finde ich, dass sie ganz ganz vorsichtig damit sein sollten. Die Nutzer haben sich schließlich an die Position der jeweiligen Buttons gewöhnt, machen ihre Eingaben schnell und effizient. Ich kann jetzt nur von mir sprechen aber ich nehme Google Maps meistens dann hervor, wenn ich bereits im Auto sitze, grad losfahren will und nur noch schnell die Adresse eingeben möchte. Da will ich nicht auf einmal von einer neuen Version überrascht werden, wo alles ganz anders aussieht. Ok, ganz anders ist jetzt sicher etwas übertrieben aber was ich beim letzten Mal vorgefunden habe, hat mich auf jeden Fall  überrascht.

Meckerecke_1MeckerEinstellungsleistekuller 1: Oben am Bildschirm gibt es natürlich das altbekannte Eingabefeld. In das Feld hat Google jetzt ein Menü-Icon eingefügt. Kennt man ja mittlerweile auch aus vielen Apps. Soweit so gut. Ich habe mich jetzt aber gefragt, was ich da in diesem Eingabefeld einstellen kann, was passiert wenn ich auf das Menü drücke. Ja und was passiert? Die Einstellungsleiste öffnet sich. So wie hier auf dem Bild, aber sie öffnet sich über die gesamte Bildschirmlänge und kommt irgendwie von links hereingeschwebt. Aha. Hat mich jetzt überrascht. Später habe ich noch rausgefunden, dass ich diese Leiste auch per Drag von links nach rechts selber hineinziehen kann. Und wie bekomm ich die Einstellungen jetzt wieder weg? Naja, auch schieben oder so. Aber jetzt mal ernsthaft, ein Menü-Icon im Eingabefeld was dann plötzlich die ganze Ansicht ändert? Das hätte man doch sicher auch außerhalb platzieren können.

Auf zu Meckerkuller 2: Das Routensymbol- hat uns Google Maps ja zum Glück schon beigebracht was es bedeutet. Aber warum wabert es dann jetzt auf einmal unten am Bildschirm herum? Nach jahrelanger Google Maps-Verwendung gebe ich doch oben im Eingabefeld meine Adresse ein und meistens ist es eine Route, die ich da planen will. Für mich gehören diese zwei Aufgaben (Adresse eingeben, Route planen) sehr eng zusammen und deshalb ist für mich unverständlich, warum Google sie hier so stark getrennt hat, indem sie die Routenplanung an den äußersten unteren Rand gelegt haben.

AberMeckerecke_3 wo ich gerade so schön am Meckern bin, eine Sache hätte ich noch. Wenn man dann mal etwas eingegeben hat, ändert sich am unteren Bildschirm die Größe des Anzeigefeldes. Allerdings bleibt die Position des Buttons gleich. Das seht ihr an der Meckerkuller 3. Erstens hab ich die Bedeutung des Icons auf dem Button erst nach Ausprobieren verstanden: es heißt „Navigation starten“. Ich hatte gedacht, es hat Auswirkungen auf die Kartendarstellung. Aber da kommt man jetzt über den GPS-Button hin, der ist nämlich ein toggle. Die Position des Buttons ist für mich halbherzig gewählt, ich zumindest weiß nicht, ob er jetzt zur Karte oder zur Anzeige unten gehört.

So, genug gemeckert. Ich finde das aktuelle Designkonzept von Google Maps nicht so gelungen und auch eher inkonsistent. Aber ich warte gerne aufs nächste Update.

In der Meckerecke mit Google Maps